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Was ist Tai Chi ? Quelle: www.taichiverein-linz.at Bemerkung: Tai Chi Chuan bedeutet Tai Chi. Die richtige Schreibung auf Chinesisch ist "Tai Ji Quan". Wer Tai Chi Chuan übt, wird geschmeidig wie ein Neugeborenes, kraftvoll wie ein Holzfäller und gelassen wie ein Weiser(chinesisches Sprichwort) Tai Chi Chuan ist eine jahrhundertealte chinesische Bewegungskunst. Tai Chi Chuan ist Gesundheitspflege, Meditation in der Bewegung und sanfte Kampfkunst zugleich. Tai Chi Chuan besteht aus einer festgelegten Folge von fließenden, weichen, ineinander übergehenden Bewegungen, genannt DIE FORM. Der Körper lernt dabei Geschmeidigkeit ohne Anstrengung, sicheren Stand in der Bewegung und Kraft aus der Entspannung. Der Atem wird durch die Art der Bewegung allmählich wie von selbst tief, ruhig und lang. Tai Chi Chuan ist nicht nur DIE FORM. Diejenigen, die weiterlernen wollen, finden Spezialkurse, die jeweils einen bestimmten Aspekt vertiefen wie z. B. Formanwendung, Push-Hands, Tai-Chi-Boxen, oder das Training mit Übungsgeräten wie Schwert, Säbel, Fächer oder Stock.
Was bietet Tai Chi Chuan? ganzheitliche Gesundheitsübungen Schulung des Körperbewusstseins Meditation in Bewegung sanfte aber effektive Art der chinesischen Kampfkunst
Sie lernen: eine bessere Stand und Gleichgewicht auch im Alltag zu gewinnen natürlich und gesund zu atmen in der Bewegung zu entspannen richtige und energiesparende Körperhaltung dass die Kraft in der Ruhe liegt... dass traditionelle Kampfkunst nichts mit Gewalt zu tun hat...
Gesundheit wird in China seit jeher als natürliche Gesundheit verstanden, d.h. die Kräftigung des Körpers und seiner Abwehrkräfte auf natürliche Weise, um ihn gegen Krankheiten zu schützen. Unzählige medizinische Untersuchungen in China haben die gesundheitsfördernden Aspekte des Taichi Chuan aufgezeigt. Es kann u.a. zu natürlicher Tiefatmung mit ihren leistungssteigernden Effekten führen und Blutdruck- und Gelenkschwierigkeiten positiv beeinflussen. In China wird Taichi Chuan als Gesundheitsvorsorge staatlich anerkannt und gefördert. Die äußeren Bewegungen des Tai Chi sind gekennzeichnet durch ihre langsame, fließend-rhythmische und entspannte Ausführung, die alle Muskeln, Sehnen, Bänder, Gelenke und Knochen gleichmäßig beanspruchen, ohne bestimmte Strukturen durch extreme Bewegungen zu überfordern oder fehlzubelasten. Da die Bewegungen vom Becken (unserem Zentrum, dem Dantian) ausgehen und sich fortwährend der Rumpf und das Kreuz im Mittelpunkt der Bewegungsausführung befinden, wird die Wirbelsäule stabilisiert, Bandscheibenschäden minimiert und der Einfluss auf das Meridiansystem (das ist das Energieverlaufssystem, durch das das Qi fließt) bewusst gesteuert. Hierdurch entsteht eine enge Beziehung zu seelischen Vorgängen, die eine größere Harmonie des gesamten Körpers und Körperempfindens mit sich bringt. Die sich im Laufe der Zeit einstellende tiefe Bauchatmung begünstigt die Ruhigstellung des vegetativen und zentralen Nervensystems und das daraus entstehende Gefühl von Entspannung, Gelassenheit und Ausgeglichenheit. Entspannen des Körpers heißt, die Muskulatur bei aufrechter Körperhaltung so locker zu lassen, dass alle schwerfällige Kraft (die aus angespannter Muskulatur resultiert) in die Fußsohlen und den Boden sinken kann. Entspannen des Geistes heißt, ruhig und still zu werden und sich völlig auf die Übung zu konzentrieren. * Basis Wissen von Tai Chi [cliken] * Zehn wesentliche Punkte [cliken]
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