Die Chinesische Philosophie
aktualisiert am 25.11.06

Vor sehr langer Zeit waren in China Philosophie, Theologie und Medizinische Theorie nicht getrennt. All diese F?cher stammen aus der alten chinesischen Meditation (Xiu-Dao, d.h. nach dem "Tao" meditieren). Durch diese Meditation haben die Chinesen im Altertum gefunden, dass der Geist und das Koerpersystem des Menschens fast genauso wie das System des Weltraums funktionieren. Deshalb ist der menschlicher k?rper, zusammen mit dem Geist zusammen, ein kleiner Weltraum.
Im chinessichem Weltbild des Altertums beherrscht das "Tao" den Weltraum. ("Tao" ist auch die Grundregel der Welt).Das "Tao" heisst auch die Mitte. Die Welt besteht aus zwei Elementen----Yin und Yang, d.h. das positive und das negative, wie eine Welle ein oberes Teil und ein niedriges Teil hat. Deshalb ist die Welt "relativ". Aber "Tao" hat keine zwei Teile, sondern ist die Kraft im Hintergrund von den Zwei Teilen---die Mitte. Stellen Sie sich vor, dass alle Wellen eine waagerechte Linie(oder Flaeche) haben. Diese Linie kann man nicht direkt sehen, aber es gibt immer die Tendenz, dass alle Wellen sich Zur¨¹ck zu dieser Flaeche bewegen. Das Tao ist so eine Flaeche von der Welt. Das Tao macht nichts, bewegt sich nicht, bleibt nur in der Mitte (Diese Mitte ist ein sehr abstrakter Begriff und man kann sich diese nicht direkt vorstellen. Diese ist ganz anders als der negative Begriff "Mitte" in der deutschen Kultur). Jedoch funktioniert der Weltraum automatisch ordentlich z.B. die Erde dreht sich um die Sonne, die Jahreszeiten wechseln regelmaessig...
"Tao" Model
Wenn der Menschengeist auch wie Tao in der Mitte(Balance) bleibt, funktioniert der Koerper auch genauso ordentlich wie der Weltraum. Nur gibt es immer so viele St?rungen des Geistes (Anregung von draussen, eigene Beduerfnisse, Ueberlegung, schlechte Laune usw), dass der Koerper nicht richtig funktionieren kann.
Durch Meditation haben die Chinesen im Altertum auch Meridiane gesp¨¹rt, d.h. sie haben die Regel vom Energie-Fluss, dem "Qi", gefunden. Daraus entstand die chinesische Medizinische Theorie. Die Aufgabe der chinesischen Medizin ist n?mmlich das Ungleichgewicht im Koeper bzw. im Geist auszugleichen. Deshalb sieht die chinesische Medizin den menschlicher K?rper als ein ganzes System.
Wirklich, Gesundheit ist kein Zufall! Vielleicht sagen viele, "ich bin gesund", aber sie wissen einfach nicht, obwohl sie sich jetzt wohl fuehlen, werden viele Faktoren, die zu Ungleichgewicht des Koerpers fuehren, in ihren Koerpern akkumuliert. Sobald diese Faktoren stark genug sind bzw. der Koerper dieses Ungleichtgewicht nicht mehr ertragen kann, wird man "ploetzlich" krank. Das bedeutet, dass man nicht weiss, wie "Gesundheit" definiert werden soll.
In der alten chinesischen Literatur wurde geschrieben, dass die Menschen vor sehr langer Zeit bis zu 120 Jahr leben konnten, weil sie regelmaessig "Meditation" machten, um die Faktoren des Ungleichgewichts auszugleichen. Damals gabt es noch keinen Begriff von Meditation, sondern hiess diese Uebung Xiu Dao(gemaess "Tao" meditieren). Diese Uebung war ein Teil ihres Lebens, wie Essen und Schlafen.
Die Frage ist, was ist die Ursache von dem Ungleichgewicht im Koerper? Warum wird man eigentlich krank ?
Im Begriff des chinesischen Medizins und des Qi-Gongs sind der Geist und der Koerper zusammen ein ganzes System. Der Geist waere wie ein Magnetfeld. Der Koerper waere wie Eisen. Jede Aenderung von dem Zustand des Geists bewirkt eine Aenderung im Koerper d.h. die Verteilung des "Qi"s z.B. wenn man sich aergert, geht viel "Qi" in den Kopf und dieses bleibt lange da. Wenn man traurig ist, bleibt viel "Qi" zwischen dem Brust und dem Bauch, d.h. das "Qi" kann nicht durch den Koerper fliessen und folglich fuehrt dieses zum Ungleichgewicht des Koerpers.
Deshalb stammen fast alle Krankheiten grundsaetzlich aus dem Ungleichgewicht des Geists. Wenn der Geist ganz ruhig ist, d.h. wie ruhiges Wasser oder ein Spiegel, fliesst das "Qi" im Koerper fliessend (nicht gestoert), pflegt den Koerper und reguliert alle Funktionen des Koerpers. Das ist automatisch, wie alle Phaenomen in der Natur wie z.B. das Wasser fliesst nach unten, die Erde dreht sich um die Sonne usw. Aber der Menschengeist stoert dieses Gleichgewicht, wie die Industrie die Umwelt stoert. Wir sind ab und zu zu begeistert, zu traurig, wir aergern uns , wir haben Stress, wir haben zu viele Begrierde usw. All dieses Ungleichgewicht des Geists bewirkt entsprechendes Ungleichgewicht im Koerper und verletzt den Koerper allmaehlich. Wenn Sie Kopfschmerzen haben, oder Sie schlechten Atem haben, oder der Nacken (oder Ruecken) weh tut, oder wenn Sie eine Mundh?hlenentz¨¹ndung haben, ist dieses ein Signal von einer Menge Ungleichgewicht. Dann muessen Sie aufpassen.
In unserer moderne Gesellschaft ist das Ungleichgewicht des Geists nicht zu vermeiden. Was wir machen sollen, ist dieses Ungleichgewicht regelmaessig auszugleichen. Dieses ist halt der Auftrag von Qi Gong, Yoga und Tai Chi. Die Beziehung und den Unterschied zwischen Qi Gong und Tai Chi werde ich spaeter in anderen Kapiteln erklaeren. Mann muss wissen, dass das Ziel von diesen Uebungen ist, den K?per wieder zum Gleichgewicht zu bringen, wie die Welle wieder ruhig(so ruhig wie ein Spiegel) zu lassen. Deshalb ist der Schwerpunkt den Geist und den Koerper zusammen zu regulieren(trainieren).
Tai Chi und Qi Gong sind dafuer sehr eingeeignetes Training.
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